Gay Men and Body Hair

There are two kinds of gay men – those who like a hairy body, and those who prefer a smooth (hairless) one. We all have our choices and our preferences, but our choices and “likes” are also influenced by the media and the things we see around us, something that is referred to as “social conditioning”. And if our preferences are in a way conditioned based upon what we see around us, how immune or susceptible is the gay community to this conditioning?

The answer in short is very susceptible. As a marginalised or persecuted group, for many in the gay community, the only interaction they have with other gay men/groups is through the portrayal in popular media. But popular media is not rebellious. It instead loves to stereotype people and project a certain image of people, based upon its own interests (or the interests of its advertisers).

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When huge amount of advertisement revenues are coming from razor companies, it becomes important for the media to also enable the business of the advertiser so that the revenue source doesn’t come to a halt. It is then that the media constantly bombards us with certain types of men to influence our thinking – men who are hairless, have a smooth body. When we grow up looking at (or seeing around us) men with smooth and hairless bodies as the only ones being projected as models, or desirable, we soon internalise the thought that the ideal male body is the one which has no body hair. And if the body has hair, be it on the chest, or the stomach, it needs to be either shaved or waxed.

Today a more diverse and realistic portrayal of men is being demanded from the popular media. Probably if there was a more diverse representation of men in media, we would be able to make our own choices, and hairy body will be in that choice.

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Sukhdeep Singh

Sukhdeep Singh is the Founding Editor of Gaylaxy magazine which is India’s largest English language LGBT magazine. He grew up in Kolkata, in a Sikh family and in a liberal atmosphere. While studying in college he launched Gaylaxy magazine in 2010, which is now also available as an App. His message to the world is: “Treat everyone equally, with love and dignity.”

Schwuler Hip-Hop: Es muss nicht immer Disco oder Schlager sein

Alle Schwulen lieben Madonna, ABBA, Schlager und Disco? Mitnichten! Natürlich gibt es auch viele schwule Männer, die gern Musikrichtungen hören, welche eher selten mit homosexuellen Clichés in Verbindung gebracht werden. So outete sich Rob Halford von der Heavy-Metal-Band Judas Priest bereits im Jahr 1998 als erster homosexueller Metal-Sänger. Doch auch in der Hip-Hop-Szene steigt die Anzahl der MCs, die von der immer noch verbreiteten Salonfähigkeit von Homophobie im Rap nichts halten, spürbar an. Zwar führt der Weg zum Ruhm im Hip-Hop vor allem in Deutschland meist noch immer über die Inszenierung einer übersteigerten Männlichkeit, Aggressivität und Texten, in denen die Wörter gay, schwul, Homo oder Schwuchtel als Beleidigung eingesetzt werden. Doch während der deutsche Rapper Bass Sultan Hengzt mit seinem vermeintlichen Coverartwork, das zwei sich küssende Männer zeigt, noch einen schwulenfeindlichen Shitstorm auslöste, ist man in den USA schon viel weiter: In Übersee gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Rappern/Rapperinnen, die sich als schwul, bisexuell oder transgender geoutet haben. Insbesondere im experimentellen Underground-HipHop gibt es mittlerweile eine Vielzahl an queeren Musikern/-Innen. Einige der spannendsten wollen wir Euch in diesem Blog-Artikel vorstellen.

Frank Ocean

Der HipHop/R&B-Sänger Frank Ocean war im Jahr 2012 der erste und wohl bekannteste Protagonist der Szene, welcher sich als schwul geoutet hat. Dies war insofern überraschend, da Frank Ocean ein Mitglied der als homophob geltenden Hip-Hop-Gruppe Odd Future Wolf Gang Kill Them All, kurz Odd Future genannt, war. Jedoch waren bereits zuvor Gerüchte über die Sexualität des Sängers entstanden, da dieser in einigen Musikstücken, die hauptsächlich das Thema Liebe behandeln, Wörter verwendete, die eindeutig auf einen Mann als Liebespartner hindeuteten. Seitdem hat sich jedoch schon viel getan, sogar bei der Grammy-Verleihung ist Frank Ocean bereits aufgetreten.

Le1f

Der in New York geborene Voguer Le1f studierte Ballet und Modern Dance. Mittlerweile betreibt Le1f sein eigenes HipHop Label Camp & Street und ist als offen schwuler Rapper mit einem unorthodoxen Produktionsstil bekannt. Seinen Song „WUT“ stellte er sogar in der Late-Night-Show von David Letterman vor.

Mykki Blanco

Bereits im November 2012 produzierte Le1f gemeinsam mit Mykki Blanco das Lied „Fucking the DJ“. Die rappende Drag Queen stellt die Geschlechterrollen des HipHop infrage und nutzt Musik, Videos und Auftritte als experimentelle Performancekunst. Inzwischen hat es Mykki Blanco in Hochglanzmagazine wie die italienische Vogue , die Elle oder in Andy Warhols Interview Magazine geschafft und ist so etwas wie das It-Girl der queeren Hip-Hop-Szene.

Cakes Da Killa

Der 24-Jährige Schnellfeuer-Rapper Cakes Da Killa zählt mit seinen expliziten Texten über schwulen Sex, aggressiven Beats und Sounds voll musikalischer Referenzen zu den derzeit aufregendsten Stimmen im Hip-Hop-Business. In seinen Videos und bei seinen Auftritten mischt Cakes Da Killa Gender-Identitäten exzessiv durcheinander. Wer hätte gedacht, dass eines der besten Rap-Videos der letzten Jahre einen Typen zeigt, der diverse Hüte ausprobiert?!

Arca

Der Venezolaner Arca, welcher laut eigenen Angaben in seiner Jugend stark mit seiner Homosexualität haderte, hat trotz seines jungen Alters von 25 Jahren bereits Musik für Kanye West und Björk produziert sowie mit jungen, aufregenden Sängerinnen wie FKA Twigs und Kelela zusammengearbeitet. In seinen eigenen Musikstücken reiht Arca post-industrielle Sounds, Drones und basslastige Electronica mit klassischen Referenzen und Pop-Musik aneinander. Im Jahr 2015 sorgte Arca auch außerhalb des Musikbusiness für Aufsehen, als er sich für das BUTT Magazine freizügig von Wolfgang Tillmans interviewen und fotografieren ließ. Auch das offizielle Video zu seinem Song „Vanity“ sorgte für Aufsehen.

Mario

Mario betreibt das Reiseblog beingboring.de. Ursprünglich als Musikblog gestartet, ist das Blog nach seinem Lieblingslied des schwulen Popduos Pet Shop Boys benannt. Mittlerweile berichtet Mario auf seinem Blog hauptsächlich über Reisen, die er gemeinsam mit seinem Partner unternimmt. Dabei schreibt er über schwulenfreundliche Hotels, Pauschalreisen, Städtereisen und Kreuzfahrten aus einem schwulen Blickwinkel und gibt Tipps für interessante Clubs, Bars und Cruising Areas vor Ort.