A prodigy: Xavier Dolan

I just read that “The Death and Life of John F. Donovan” is a new movie by Xavier Dolan (born on March 20, 1989 in Montreal) to be released this year. For a Dolan fan like me this is long-awaited news as the release of his last film “Simply the end of the world” in Cannes was in 2016 already. How could I cope during the past two years without a new production of Xavier? Only by watching all of his films so far on DVD over and over again.

For those of you who haven’t heard of Xavier Dolan yet as well as for everyone else I’m presenting you with a selection of my favorite films of him in today’s blog. Each one of them has received numerous international awards and nominations. Naturally.

I Killed My Mother | 2009

In his directing debut Xavier Dolan portraits of the life of the 16-year-old protagonist Hubert, who has recently started dating his classmate Antonin. Hubert’s anger and rebellion against his mother increases steadily so that he only sees one way out: to move out of his mother’s apartment as quickly as possible.

In this semi-autobiographical film Dolan also addresses his own issues in relation to and his relationship with his mother.

Heartbeats | 2010

Dolan’s film number 2 is all about a threesome relationship with four elements. Marie and Francis who are friends for a long time meet cuty Nicolas at a party. The drama seems unavoidable: friendship becomes competition and envy. Is Nicolas’ love really worth the effort? Is it worth it that Marie and Francis jeopardise their friendship because of him?

Laurence Anyways | 2012

This extraordinary film focuses on an apparently impossible love between a woman named Fred (Frédérique) and a transgender woman named Laurence (living as a man at the beginning). Laurence reveals her deepest desire to become her true self: a woman. The story which takes place in the late 1980s and early 1990s covers a decade and records the fatal love of Fred and Laurence and the trials and difficulties they face.

The Death and Life of John F. Donovan | release scheduled for autumn 2018

Dolan’s current cinematic trick was originally scheduled for release during the Cannes Film Festival in May 2018. But unfortunately we still have to be patient until the premiere. Dolan himself is said to have postponed its release until autumn so that he can continue working on post-production.

You can find an interview here with him from the set:

Penis Positivity: ER gehört dir.

Der englische Begriff “Body Positivity” beschreibt eine ziemlich aktuelle Bewegung. Sie scheint in Zeiten von sog. Influencern auf YouTube, Instagram, Tumblr und Co. immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Im Mittelpunkt dieser Bewegung steht die Akzeptanz des eigenen Körpers – sowohl bei einem Blick zurück in die Vergangenheit, einem Blick in den Spiegel als auch beim Blick in Richtung Zukunft. Es geht darum, dem Beauty Gedöns, Body Forming und Body Building die bewusste Annahme der eigenen Physis entgegen zu stellen. Also ein “JA” zum Ich und damit ein “JA” zur eigenen äußeren Erscheinung zu entwickeln, spüren und erleben.

Was hat das mit Gay und Schwanz – ähm, Penis 😉 – zu tun?

Die Antwort fällt nicht sonderlich schwer, ist doch das (Selfie) Posing und das Forming des Körpers ein fester Bestandteil des schwulen Alltags. Nicht nur im Club, beim Cruisen oder im Darkroom. Das Bild eines vermeintlich perfekten Körpers hat sich so verfestigt, dass es sich in zahlreichen Situationen, auch außerhalb der Szene, widerspiegelt. Neben einem Hipster-mäßigen Outfit zählen vor allem die “wahren Werte” eines schwulen Mannes  –  Länge und Umfang seines Schwanzes.

Als ob die fast schon ständige Konzentration auf das Äußere nicht anstrengend genug ist, nimmt bei der Bestimmung des Selbstwertes der Schwanz ein besondere Rolle ein. Zum Beispiel bei der allgemein üblichen gegenseitigen Begutachtung während des Duschens im Schwimmbad: “F*ck, wieder einer, mit ‘nem Längeren als ich!”

Typisches Selfie Posing: ‘perfekter’ Body und Schwanz

Um auf die Body Postitvity zurück zu kommen. Wie wäre es in dieser Situation mit dem Gedanken “Boar, hat der Typ gegenüber ein riesen Teil. Kein Wunder, der Kerl ist auch locker 20 cm größer als ich”? Was würde dieser Gedanke mit dem eigenen Selbstwert machen? Wäre die Chance, den Typen von gegenüber vielleicht sogar mit in eine Umkleidekabine zu bekommen, nicht größer? Wie wichtig ist überhaupt die Länge im Vergleich zur Potenz?

Penis Positivity

Sicher, einen Übergang vom Selfie Posing, inklusive Schwanzbildern, hin zur Penis Positivity stelle ich mir weder leicht noch besonders kurzfristig vor. Für mich wäre zu klären, welche Zwecke das Selfie Posing erfüllt und wie es dazu gekommen ist. Ich denke, mir selbst würde etwas Humor bei dieser Sache helfen, um den Druck, der mit dem Beauty und Posing Gedöns verbunden ist, ein wenig zu minimieren.

Neulich sah ich am Rückspiegel eines parkenden Autos einen Anhänger mit dem Text “I love my Penis” baumeln. Sofort im Web gesucht, fand ich unzählige Artikel mit diesem geilen Spruch. Zum Beispiel der Kaffepott, der mich seit Kurzem nach dem Aufstehen sofort an meinen Prachtkerl in der Hose erinnert.

Oder die Sticker, die ich überall in der Wohnung verteilen könnte. Der beste Artikel ist für mich jedoch das T-Shirt, mit dem ich im Club allen ganz easy, ohne ein Wort darüber verlieren zu müssen, sagen kann: Leute, ‘I love my Penis’. Echt ein Hammerteil, … (nicht nur) das T-Shirt. 😉

My 7 Wonders of the World, Part II

After reporting about the Stonewall Inn and others in my last blog in part I, I will present the final four of my 7 personal wonders in part II:

Maldives

I have travelled to the archipelago several years ago. I was overwhelmed by the turquoise water. To experience such “tropically dyed” water in reality, was extremely inspiring. Not to mention snorkelling: I got close to a baby shark. *Wow* Last but not least, the Maldives are among my wonders of the world, because their existence is threatened by the rise in sea level.

Underground

Most of my destinations have been big cities so far. I have always loved to travel by public transport there. That’s the only way I can truly immerse myself in daily life experienced the locals. I prefer to use an underground if there is one. An underground network is not a classical place or building. but I am always intrigued how it operates. And without the engineers who created it this experience would not be possible. This is why I consider an underground network as one my seven wonders of the world. A cool audio sample of the underground in my city Berlin: Oliver Koletzki – Underground.

Museum of Modern Art (MoMA)

As well as I haven’t been to NYC at the Stonewall Inn so far, so I haven’t visited the real MoMA yet. However, like other art lovers, I had the great fortune to see the MoMA exhibition in Berlin in the Neue Nationalgalerie in 2004. I accepted a waiting time of just under four hours gladly. When I finally got my ticket I spent several hours in the unique exhibition. I was able to see live my favorite work of art – Persistance de la Mémoire by Salvador Dalí (1931), the original. An absolute highlight for me which is why the MoMA has a secure place on the list of my seven wonders of the world.

Cologne Cathedral

Although I am an atheist, there are still a few ecclesiastical buildings whose grace I cannot escape: the Cologne Cathedral is one of these buildings. Not only the building itself, but the reverent and sublime atmosphere inside make it so special to me. This mood came to my mind especially during a midnight mass.

Ein Wunderkind: Xavier Dolan

Soeben las ich, dass mit ” The Death and Life of John F. Donovan” in diesem Jahr ein neuer Streifen von Xavier Dolan (geb. am 20. März 1989 in Montreal) in die Kinos kommen soll. Für einen Dolan-Fan wie mich ist das eine lang ersehnte Nachricht, denn die Veröffentlichung seines letzten Films, “Einfach das Ende der Welt”, 2016 in Cannes liegt schon etwas länger zurück. Wie konnte ich nur diese letzten beiden Jahre ohne eine neue Produktion von Xavier überhaupt überstehen? Wahrscheinlich nur dadurch, indem ich mir all seine bisher gedrehten Filme immer und immer wieder in unserem Heimkino “reinzog”.

Für diejenigen unter euch, die von Xavier Dolan noch nichts gehört haben sollten, und für alle anderen, stelle ich heute eine Auswahl meiner Lieblingsstreifen von ihm zusammen. Jeder einzelne von ihnen erhielt zahlreiche internationale Preise und Nominierungen – keine Frage!

I Killed My Mother | 2009

In seinem Regiedebüt erzählt Xavier Dolan aus dem Leben des 16-jährigen Protagonisten Hubert, der seit Kurzem mit Antonin, seinem Klassenkameraden, zusammen ist. Hubters Zorn und Rebellion gegen seine Mutter nehmen stetig an Intensität zu, sodass er nur noch einen Ausweg sieht: so schnell wie möglich aus der Wohnung seiner Mutter ausziehen.

Mit diesem zugleich semiautobiografischen Film thematisiert Dolan auch seine eigenen Erfahrungen aus der Beziehung zu seiner Mutter.

Herzensbrecher | 2010

In Film Nummer 2 von Dolan dreht sich alles um eine Dreiecksbeziehung mit vier Ecken. Marie und Francis, die eine lange Freundschaft verbindet, lernen auf derselben Party den Cuty Nicolas kennen. Damit scheint das Drama bereits vorprogrammiert zu sein: aus Freundschaft wird Konkurrenz und Neid. Ob sich die Mühe um die Liebe von Nicolas tatsächlich lohnt? Ist er es Wert, dass Marie und Francis seinetwegen ihre Freundschaft aufs Spiel setzen?

Laurence Anyways | 2012

In diesem außergewöhnlichen Film steht eine anscheinend unmögliche Liebe zwischen einer Frau namens Fred (Frédérique) und einer transgender Frau namens Laurence (zu Handlungsbeginn als Mann lebend) im Mittelpunkt. Laurence offenbart ihren innigsten Wunsch, ihr wahres Selbst zu werden: eine Frau. Die Geschichte, die in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren spielt, umfasst ein Jahrzehnt, in dem die verhängnisvolle Liebe von Fred und Laurence sowie die Prüfungen und Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, aufgezeichnet werden.

The Death and Life of John F. Donovan | voraussichtlich Herbst 2018

Dolans aktuelles filmisches Kunststück sollte ursprünglich während der Filmfestspiele von Cannes im Mai 2018 veröffentlicht werden. Doch leider müssen wir uns bis zur Premiere des Filmes noch gedulden. Sie soll von Dolan selbst auf Herbst verschoben worden sein, damit er noch weiter an der Post-Produktion arbeiten kann.

Vorab findet ihr hier ein Interview mit ihm vom Set:

My 7 Wonders of the World, Part I

The origin of the Seven Wonders of the World dates back to antiquity. Initially they comprised only man-made structures. Meanwhile also seven natural phenomena are considered a wonder of the world and a recognised as such internationally.

In addition to the internationally recognised 7 (or 14) Wonders of the World, I think every backpacker or traveller has their own personal seven wonders of the world. Places or / and structures that are either associated with unique memories of a journey or that cause a great wanderlust when they come to mind. Today I am going tell you which personal seven wonders are on my list. In Part I of this blog, I will introduce you to the following three wonders of the world:

Stonewall Inn

Although I’ve never been there – Sorry – StoneWall Inn is on top of my list of my own seven wonders of the world. The reason for this is clearly the Stonewall Riots, which were “instigated” by courageous LGBTs in and around Stonewall Inn on Christopher Street. Without this milestone of lesbian and gay movement, we would not have achieved as much in the fight for equal treatment and recognition as we have done so far. The StoneWall Inn is a queer place of worship for me. I’m going to visit it next year – Yeah!

La Tour Eiffel

The Eiffel Tower is closely linked to one of my most beautiful trips. This beautiful work of art always invites you to the city of love. I’ll never forget the day I visited it with my partner. We stayed up there for several hours until sunset. The view in all directions, the wind caressing our noses, the impressive sunset and the swaying of the spire – all lasting impressions for us.

Berlin TV tower

The Berlin TV Tower is completely different to the Eiffel Tower, which is why it is one of my seven wonders of the world. If only because it impressed me by its history. It was built in a record time of only a few years. The highlight of the TV tower for me is the restaurant one floor up from the visitor platform. Not because the food is particularly amazing, no. But because I love to be in the revolving restaurant without having to get up to catch the 360 ​​degree panorama of my city.

In Part II of my blog, I will report why, for example, the Maldives are among my personal wonders of the world.

Palm Springs: A Year-Round Desert Paradise Awaits You, Part II

Today, in part II of my Palm Springs blog post I’ll write about some highly frequented gay hot spots, e.g. the Hunters Nightclub. I’ll also recommend my favorite restaurants, e.g. Alibi and Azul’s.

Alibi and Azul

On the second floor of the convivial Mexican and tapas restaurant Azul, you’ll find Alibi to be a spacious, upbeat spot that is part video bar, part sports bar, and an excellent place for cocktails and people-watching early in the evening, as the balcony setting overlooks bustling Palm Canyon Drive below and the mountains to the west.

The Barracks

Barracks is the local hangout for guys into leather, uniforms, fetish, bears, boots, pierced and tattooed dudes, muscle worship, military gear, water sports, and hard-core cruising. Located in Cathedral City, a 10-minute drive from Palm Springs, the Barracks is in a not-so-obvious location, so look for the Arco gas station on East Palm Canyon Drive at the intersection of El Dorado and Canyon Plaza, then turn right at Canyon Plaza.

Bongo Johnny’s

Conveniently located on Arenas Road next to Stacey’s bar, Bongo Johnny’s restaurant offers an affordable breakfast, lunch and dinner menu. Half of the venue’s seating is devoted to a lovely outdoor patio for casual al fresco dining and fascinating people-watching.

Hunters Nightclub

The largest and most popular of the gay bars along the Arenas Road strip in downtown Palm Springs, Hunters Nightclub is a spacious, well-decorated, upscale-looking gay bar that’s a mainstay of the region’s clubbing scene. Popular as much for watching videos and dancing as for watching hot go-go boys, Hunters fills to the rafters on weekends in high seasons and draws pretty good crowds year-round.

Quadz

One of the hotspots in the Palm Springs Arenas Road gay nightlife district, Quadz is a friendly men’s bar drawing a mostly 30-and-up crowd of guys into karaoke, videos, and drag shows. The crowd varies a bit depending on the night, with sometimes a slightly younger crowd, and other times a mix of women and men. It’s a fun place on weekends.

Stacy’s

If a quiet piano bar is your style, the newest offering in Palm Springs is Stacy’s, where you can enjoy a cocktail and friendly conversation with locals. Crystal chandeliers and regular pianists add to this sophisticated interior popular with locals and tourists alike.

Streetbar

The laid-back Streetbar is a mainly male, cash-only neighborhood hangout, generally drawing a 40-and-over crowd. It’s a popular stop on the Arenas Road gay bar circuit and is known for karaoke, cheap happy hours, and campy drag shows.

Tool Shed

Since the mid-1990s, the rough-and-ready Tool Shed has been the premier leather-and-Levi’s bar in Palm Springs. It’s on a side street on the south side of downtown. Open from morning until 2 am, the Tool Shed offers cheap and potent drinks, hosts an Erotic Art Expo each February, and awards a Mr. Tool Shed Leather prize each year.

Toucan’s Tiki Lounge

This tropics-themed bar and dance club is one of the top gay hangouts in the desert region, catering to a primarily male (but female-welcoming), all-ages crowd. It’s known for such engaging theme nights as Sunday night drag revues, 2-for-1 drinks on Tuesdays, ‘80s flashback dancing on Wednesdays, and Jungle Boogie (with go-go dancers) on Fridays and Saturdays.

Tropicale Restaurant and Coral Seas Lounge

The Tropicale Restaurant & Coral Seas Lounge offers a chic and sophisticated décor that provides the setting for distinctive world cuisine, a provocative mix of zesty influences that creates a delightful dining experience. The adjacent Copa Nightclub is also a very popular upscale entertainment venue featuring musicians, singers, and comedic drag shows.

Trunks Bar

Formerly known as Diggs, Trunks is a friendly gay neighborhood bar, a casual little hangout in Cathedral City, about a 10-minute drive from Palm Springs. It features a pool table, Wii games, and gay country-western dancing on Tuesday and Saturday.

Wang’s in the Desert

Wang’s in the Desert is one of Palm Springs’ hot spots for contemporary Pan-Asian food. The restaurant is stylish and festive, and the sidebar, which hosts happy hour celebrations, is a fun venue for colorful cocktails and mingling with locals and tourists.

Some facts about me

I’m your welcoming ebab host offering two spacious guestrooms in my Palm Springs condo located one block from the south terminus of the popular Buzz Bus. My Junior Suite with king bed and private bath is ideal for one or two people, while the Master Suite with two double beds, en suite bath and private patio comfortably accommodates one to four guests.

Meine Sieben Weltwunder

Der Ursprung der Sieben Weltwunder reicht bis in die Antike zurück. Anfänglich umfassten sie von Menschen erschaffene architektonische Bauwerke. Mittlerweile gibt es auch sieben Naturerscheinungen, die international als Weltwunder gelten.

Neben den international angesehenen 7 (bzw. 14) Weltwundern, denke ich, hat jeder Backpacker oder Reisefan seine ganz persönlichen sieben Weltwunder: Orte oder/ und Bauwerke, die entweder mit einzigartigen Erinnerungen an eine Reise verbunden sind oder die beim bloßen Gedanken an sie spontan eine großes Fernweh hervorrufen. Heute berichte ich euch, welche persönlichen sieben Weltwunder auf meiner Liste stehen.

Stonewall Inn

Obwohl ich bisher – LEIDER – noch nie dort war, steht das StoneWall Inn an erster Stelle auf der Liste meiner eigenen sieben Weltwunder. Der Grund dafür liegt ganz klar in den Stonewall Riots, die in der Christopher Street im und vor dem Stonewall Inn von mutigen LGBTs “angezettelt” wurden. Ohne diesen Meilenstein der Lesben- und Schwulenbewegung hätten wir im Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung nicht so viel erreicht wie wir bisher schon geschafft haben. Das StoneWall Inn gilt für mich als queere Kultstätte. Im nächsten Jahr werden ich sie endlich besuchen – Yeah!

La Tour Eiffel

Den Eiffelturm verbinde ich mit einer meiner schönsten Reisen. Dieses anmutende Kunstwerk lädt immer wieder ein in die Stadt der Liebe. Den Tag, an dem ich ihn gemeinsam mit meinem Partner besuchte, werde ich nie vergessen. Wir verweilten dort oben mehrere Stunden bis zum Sonnenuntergang. Der Blick in alle Himmelsrichtungen, den Wind um die Nase, das beeindruckende Abendrot und das Schwanken der Turmspitze – alles bleibende Eindrücke für uns.

Berliner Fernsehturm

Der Berliner Fernsehturm ist völlig anders als der Eiffelturm und genau deshalb zählt er auch zu meinen sieben Weltwundern. Schon allein deshalb, weil mich seine Entstehungsgeschichte beeindruckt. Er wurde in einer Rekordzeit von nur wenigen Jahren errichtet. Das Highlight des Fernsehturms ist für mich das Restaurant über der Besucherplattform. Nicht, weil die Speisen besonders gut zubereitet werden, nein. Sondern weil ich es liebe, im Drehrestaurant ohne aufstehen zu müssen das 360-Grad-Panorama meiner Stadt zu betrachten.

Malediven

Auf die Inselgruppe bzw. -kette reiste ich vor einigen Jahren. Ich war überwältigt von dem türkisfarbenen Wasser. Ein derartig “tropisch eingefärbtes” Wasser real zu erleben, flashte mich extrem. Vom Schnorcheln ganz zu schweigen, bei dem ich Bekanntschaft mit einem Baby-Hai schloss. *Wow* Nicht zuletzt zählen die Malediven zu meinen Weltwundern, weil deren Existenz durch den Meerespiegelanstieg bedroht bzw. ungewiss ist.

U-Bahn

Die meisten meiner Reiseziel waren bisher Großstädte. Seit jeher liebe ich es, mich dort mit den Öffis fortzubewegen, da ich währenddessen in das Leben vor Ort eintauche. Am liebsten nutze ich die U-Bahn, falls es in der jeweiligen Stadt eine gibt. Klar, das System U-Bahn ist jetzt kein klassischer Ort oder klassisches Bauwerk. Stattdessen fasziniert mich das U-Bahn-Fahren selbst. Und ohne die Ingenieure von “damals”, welche das U-Bahn-System entwickelten, wäre dieses Erlebnis nicht möglich. Damit gilt für mich das System U-Bahn zu meinen sieben Weltwundern. Ein cooler Titel über die U-Bahn in meiner Stadt Berlin: Oliver Koletzki – U-Bahn.

Museum of Modern Art (MoMA)

Ebenso wenig wie ich bisher in NYC im Stonewall Inn war, besuchte ich das MoMa. Allerdings hatte ich das groooooße Glück, wie andere Kunstliebhaber auch, im Jahr 2004 das MoMa in Berlin in der Neuen Nationalgalerie zu besuchen. Meine Wartezeit von knapp vier Stunden nahm ich dafür ohne Weiteres in Kauf. Endlich das Ticket bekommen, verbrachte ich Stunden in der einzigartigen Ausstellung. Ich konnte mein Lieblingswerk – Persistance de la mémoire von Salvador Dalí (1931) – live und im Original betrachten (für Stunden). Ein absoluter Höhepunkt für mich, weswegen das MoMa einen sicheren Platz auf der Liste meiner sieben Weltwunder hat.

Kölner Dom

Obwohl ich Atheist bin, gibt es dennoch einige wenige kirchliche Bauwerke, dessen Anmut auch ich mich nicht entziehen kann: der Kölner Dom ist eines dieser Bauwerke. Nicht nur das Bauwerk an sich, sondern vielmehr die andächtige und erhabene Atmosphäre im Innern, welche von seinen “Mauern” ausgeht, machen ihn für mich so besonders. Besonders zur Geltung kam für mich diese Stimmung zu einer Mitternachtsmesse.

Some of the most beautiful gay saunas in the world

No matter which city, country or continent you are in: in a gay sauna every gay man feels right at home. Most of the gay saunas in the world are similar: There is usually at least one dry sauna, and most of the time you will find a steam room, a hot tub, a bar lounge, a cruising area and often screens that show pornos. In terms of size and cleanliness, there are differences. I’d like to state that I have never visited a really dirty gay sauna. As a matter of fact each one was pretty clean. Nonetheless, some gay saunas are more beautiful than others. Therefore, I would like to present some of the best international gay saunas in my blog post today:

Babylon Sauna in Bangkok

Probably the biggest and most beautiful gay sauna I have ever visited is the Babylon Sauna in Bangkok. Immediately after entering the visitor is in a true wellness paradise. Everything is clean, there is a feel-good atmosphere – and the noise of the Thai city seems very far away. In addition to the usual facilities the Babylon sauna has a large swimming pool, an excellent restaurant, several bars, a top-equipped gym and not only you can get a massage: even a hairdresser offers hiss services.

‘t Bölke Gaysauna in Enschede

My favorite sauna is in the Netherlands. Not in the popular gay metropolis Amsterdam, but in the enchanting Enschede. The city is located directly behind the German-Dutch border and is a popular destination for shopping on Saturdays. My husband and I like to associate this with a visit to the ‘t Bölke sauna, an extremely well-kept and luxurious oasis of tranquility. In the beautiful ambience you can relax wonderfully. I particularly like the pool area, whose roof can be opened in summer, so that visitors can relax in the open air in the Jacuzzi. Highly recommended is the restaurant with a small but delicious menu. The staff is super friendly. By the way, you also find a club in the sauna complex, so that on weekends you can switch directly from the gay sauna to the club.

Nova Bruc in Barcelona

In Barcelona, there are a variety of gay saunas. Due to their individual flair (and the clientele) I like the sauna Nova Bruc best in the city. It is especially popular with gay bears, their admirers and older men. Your are reminded of that at the cash register. I also like the rather traditional Nova Bruc sauna: it reminds me of a historic bathhouse. Especially the natural light in pool area is very nice.

Sauna Labyrint in Prague

In the Karlín district of Prague you will find the sauna labyrinth. This gay sauna in the Czech capital offers the usual equipment as a small bar, darkrooms, playground and numerous cabins, which you can rent on several floors. The wellness area with Finnish sauna, bio sauna, steam labyrinth and large whirlpool are also very nice. The only drawback: There is no natural light in the entire sauna.

SunCity in Paris

When doing research for this article, I was surprised by the many negative reviews of this sauna on the internet. Do not let that put you off on your next city break in Paris. The SunCity sauna is quite large, very clean and offers a fantastic pool area with a large swimming pool and right next to a very large jacuzzi. By the way, the entire gay sauna is designed in Indian style, which makes it quite unique internationally.

Andersherum oder wie ich einem Heterosexuellen die schwullesbische Welt erkläre

„Stell Dir mal vor, es gäbe ca. zehn Prozent Heterosexuelle und alle anderen wären überwiegend homosexuell. – Dein Tag würde ganz anders ablaufen:

Du stehst morgens auf, gehst zum Briefkasten und holst die Tageszeitung. Unterwegs triffst Du zwei schwule Nachbarn, die sich freuen, Dich zu sehen und Dir begeistert im Treppenhaus auf nüchternen Magen einen anzüglichen schwulen Witz erzählen. Du gehst wieder rein, frühstückst und liest dabei die Zeitung. Alle Artikel sind von schwulen Journalisten verfasst, einige darunter von lesbischen Journalistinnen. Es sind ein, zwei knapp in Bademode bekleidete Schwule abgebildet.

Du machst Dich auf den Weg zur Arbeit. Dort angekommen öffnest Du Dein E-Mail-Account. Zwei Deiner Kollegen haben wieder pikante E-Mails mit Spaßcharakter rumgeschickt, die Heteros als albern und lächerlich darstellen. Nicht zu vergessen die E-Mails, in denen stolze Witze darüber gemacht werden, mit wie viel Stehvermögen es der eine Schwule dem anderen von hinten besorgt hat: zwei geschlagene Stunden! Es wird erwartet, dass Du darüber lachst. Besser wäre es, denn eine der E-Mails kommt von Deinem Chef.

Schließlich gehst Du in die Kantine, Mittag essen. Du sitzt unter schwulen und lesbischen Kollegen. Eine ist immer etwas stiller. Du fragst Dich, ob sie vielleicht auch hetero sein könnte. Ein Kollege lebt offen hetero. Die meisten tolerieren das, aber ein, zwei Deppen machen ständig Witze auf seine Kosten. Er hat sich aber sogar getraut, seine Lebenspartnerin mit zur letzten Weihnachtsfeier zu bringen. Eine Ehe dürfen sie ja nicht schließen. Die Leute haben vielleicht geguckt! Während des Essens unterhalten wieder einige Schwule und Lesben die Tafel mit anzüglichen Homowitzen, die stellenweise witzig sind und stellenweise die Grenze des guten Geschmacks echt mal wieder unterschreiten. Du ärgerst Dich und erzählst einen Heterowitz, um zu provozieren. Die meisten gucken Dich entgeistert an, einige wenige schmunzeln. Manche sind tolerant und manche möchten den Eindruck erwecken, sie wären es.  Du gehst wieder ins Büro und arbeitest noch ein paar Stunden.

Danach fährst Du heim, erledigst ein bisschen Haushalt. Da klingelt es an der Tür. Deine Nachbarin kommt zum Plaudern und um Dir ein „super schönes“ neues Buch unaufgefordert auszuleihen. Sie will Dir was Gutes tun. Es ist ein lesbischer Liebesroman. „Das ist doch für Dich auch schön, oder? Du bist da ja offen.“ – Natürlich wärst Du dafür offen, wenn es nicht der fünfhundertneunundsiebzigste Deines Lebens oder so wäre. Du möchtest gerne abends zum Abspannen öfter mal so was richtig schönes Herzschmerzmäßiges mit Mann und Frau lesen, aber leider gibt es dafür nur einen kleinen Markt. Du hast schon alles Gute gelesen und es kommt einfach nicht so schnell Neues dazu, wie Du die Romane verschlingst. Das ist wohl einfach so, wenn man einer Minderheit angehört. Schade. Du setzt ein Lächeln auf, bedankst Dich artig bei der Nachbarin und verabschiedest Dich.

Du gehst ins Wohnzimmer und setzt Dich vor den Fernseher. Du hast 286 Kanäle und auf allen läuft Schwulen- und Lesben-TV. Alle paar Jahre macht ein Sender mal was Experimentelles und nimmt ein heterosexuelles Format ins Programm. Deshalb läuft manchmal spät abends eine hetero-Serie, aber erstens wird die in der Regel schnell wieder abgesetzt und zweitens beginnt sie nie vor 23.30 Uhr. Ins Kino könntest Du auch nicht. Da kommen zwei- bis dreimal im Jahr unter der Rubrik Besonderer Film Heterofilme, heute läuft aber keiner.

Jetzt kommt Dein Freund nach Hause. Ihr beschließt, spontan in die Stadt zu gehen. Da gibt es ein Hetero-Café. Auf dem Hinweg geht Ihr Hand in Hand. Jeder dritte Schwule, der Euch begegnet, schmachtet Deinen Freund an. Er hat für sie durch seine andere sexuelle Orientierung einen besonderen Reiz, was Exotisches. Letzte Woche hat ihm einer Geld geboten, wenn er ihn mal beim Sex mit Dir zusehen lassen würde. Du weißt noch genau, wie er Dir das laut lachend zuhause erzählt hat. Eine Querstraße noch und dann seid Ihr da. Im Café sitzen zwar überwiegend ganz junge Hüpfer und Ihr fühlt Euch dort ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber wenigstens seid Ihr unter  Gleichgesinnten. Es ist halt die einzige Hetero-Location in Eurer Stadt. Lang wollt Ihr ja eh nicht bleiben. Morgen müsst Ihr arbeiten und früh raus.“

Spartacus International Gay Guide: freu dich auf deine nächste Gay Reise

Obwohl das Reisen zu meinen absoluten Hobbies zählt, gibt es doch ein paar Dinge, die mich daran nerven. In Vorbereitung auf einen Trip und auch direkt vor Ort fiel es mir oft schwer, ausreichend und zuverlässige Community Facts zu meinem Reiseziel zu finden. Klar, es gibt hierfür unzählige Apps und Webseiten, die versprechen, sie hätten umfangreiche Informationen zu vielen Gay Hotspots auf der Welt. Was mir schon eher zusagte, um mich im Vorfeld über mein Reiseziel zu informieren, waren Blogs von Leuten aus der Community. Ich mag es, die Stories anderer zu lesen und mir so eine gute Vorstellung davon machen zu können, welche spannenden und interessanten Locations mich erwarten.

Was mir andererseits auf den unzähligen, jedoch unvollständigen Gay Travel Webseiten stets fehlte, war der ‘straighte’ Inhalt. Alles in allem nervte mich bisher, dass ich die für mich wichtigen Infos zu meinem Traumziel von den ‘tausend’ verschiedenen Quellen besorgen musste: die eine Insiderinfo hier, die andere dort usw., sodass dafür häufig viel Zeit drauf ging. Die Gay Apps waren schon ganz hilfreich dabei, jedoch waren sie für mich lückenhaft, nicht mehr aktuell oder vom Design her eher zum Abgewöhnen. Einer der Apps, die ich schon seit Langem nutzte, ist die Spartacus App. Vorteilhaft an dieser App war natürlich der Gay Content, beispielsweise zu Cruising Areas oder Gay Saunen. Doch sind meine Reisen häufig so, dass ich auch außerhalb der Community etwas erleben will. Um Infos zu typischen Sehenswürdigkeiten einer Stadt, wie zum Beispiel Museen, zu bekommen, musste ich bisher, ihr ahnt es schon, selbstverständlich wieder auf anderen Webseiten suchen. Es war also nicht selten, dass ich ‚tausende‘ Tabs im Browser geöffnet hatte und zusätzlich zwischen mehreren Apps hin- und hersprang. Davon war auch vor Ort die Frage betroffen, was unternehme ich heute Abend oder am nächsten Tag. Nicht zu vergessen die Suche nach einer gemütlichen, am besten gay-freundlichen Unterkunft und die Gay Events, allen voran die Gay Prides, welche der Anlass für viele meiner Reisen waren und sein werden.

Weswegen ich so ausführlich über die mehr oder weniger umständliche Reiseplanung schreibe? – Ich kann mir vorstellen, euch geht es ähnlich. Umso cooler ist es, dass es nun eine echte Verbesserung gibt, die ich nicht für mich behalten will: neulich nutzte ich wie gewöhnlich die Spartacus App und bemerkte die Vorzüge des Updates der App, das vor Kurzem stattfand.

Was soll ich sagen? – Viele der oben beschriebenen Probleme lösten sich in Luft auf. Mit der aktuellen Version der Spartacus App bekomme ich aus EINER Quelle top Infos zur Community wie Events, Locations und tatsächlichen Hot Spots [,wenn ihr versteht, was ich meine ;-)]. Andererseits lerne ich mein Reiseziel besser kennen, da auch ganz gewöhnliche Touri-Infos enthalten sind, z.B. Sehenswürdigkeiten. Außerdem habe ich Zugriff auf verschiedene Blogs, integrierte Umgebungskarten und kann mit der App auch meine An-/ Abreise planen. Die neue Möglichkeit, dass ich nun mit Hilfe der App eine private Unterkunft in der Community buchen kann, gefällt mir auch sehr gut. Ich mag keine Hotels, bei denen ich mir nicht sicher sein kann, ob ich auch wirklich willkommen bin. Ein dickes Plus für mich ist außerdem, dass fast alle GayPride Termine enthalten sind.

Zurzeit überlege ich, wann ich der Queen in London einen Besuch abstatte. 😉 Das wird mein erstes Mal in der britischen Hauptstadt. Dabei kommt mir das frische Update der Spartacus App super gelegen: das Stöbern durch die vielen Einträge in den unterschiedlichen Rubriken der App (Dance, Drink, Eat, Events, Info, Horny, Shops, Sights) als auch die interaktive Karte machen mich sehr neugierig auf mein nächstes Reiseziel. Die neue Version der App macht ziemlich Spaß. Da ich hier und da ein Faulpelz bin, ist sie für mich super bequem. Wie gesagt, ich bekomme alle Facts, die mir wichtig sind, auf einem Blick. Würde ich die App bewerten, bekäme sie von mir fünf von fünf Sternen und einen Daumen nach oben.