Interview mit unserem Blogger Mario: zusammen mit seinem Mann betreut er Flüchtlinge oder besser gesagt „die Jungs“

Stephan (Blogredakteur): Wie und wann seid ihr das erste Mal mit der Thematik Flüchtlingshilfe oder der Fluchtkatastrophe selbst in persönliche Berührung gekommen?

Mario: Zuerst haben wir das Thema natürlich in den Nachrichten verfolgt. Irgendwann sah man dann auch hier im Stadtbild immer mehr Flüchtlinge. In den Medien hatte ich gelesen, dass schwule Flüchtlinge in manchen Unterkünften drangsaliert werden. Also haben wir uns überlegt, dass wir in einem solchen Fall einen oder zwei Flüchtlinge in unserem Haus aufnehmen könnten. Der Stadt war jedoch kein solcher Fall bekannt. Stattdessen bot man uns an, eine sogenannte Zimmerpatenschaft in einem Flüchtlingsheim für alleinstehende Männer zu übernehmen.

Anfangs war ich skeptisch, ob ich als schwuler Mann diese Aufgabe tatsächlich übernehmen sollte. Immerhin stammen die Männer aus gänzlich unterschiedlichen Kulturkreisen, in denen Homophobie an der Tagesordnung ist und Homosexualität teilweise mit dem Tod bestraft wird. Dann kam ich jedoch zu der Erkenntnis, dass ich mich selbst diskriminieren würde, wenn ich die Aufgabe aufgrund meiner Sexualität nicht übernehmen sollte. Außerdem wollte ich überprüfen, ob meine Befürchtungen und Vorurteile tatsächlich zutreffen. Daher habe ich einfach mal geschaut, was auf mich zukommt.

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Was zählt für euch konkret dazu, Flüchtlingen zu helfen? Was sollte eurer Meinung nach auf jeden Fall für sie getan werden?

Neben einer „Grundausstattung“ ist unser Hauptziel die Integration in Deutschland: Das Erlernen der Sprache, das Respektieren unserer Werte, usw. Wir wollen aber auch unter Deutschen Präsenz zeigen: So gehen wir mit den Jungs in Restaurants, ins Schwimmbad oder nehmen Sie mit zu Familienfeiern. So lernen beide Seiten voneinander.

Was hat euch motiviert, gemeinsam den Flüchtlingen zu helfen?

Das hatte eine Vielzahl von Gründen: Ich bin selbständig und arbeite den ganzen Tag allein im Home Office am Computer. Wir wohnen in einer kleinen Stadt in Ostwestfalen, wo es nicht viele Freizeitmöglichkeiten gibt (zumindest nicht solche, die mich interessieren). Daher hatte ich schon lange nach einer sinnvollen Beschäftigung außerhalb des Büros nach Feierabend gesucht. Außerdem wollte ich endlich wieder mit Menschen zusammenarbeiten.

Zudem hat mich das Aufkommen rechter Parolen im vergangenen Jahr in Deutschland schockiert. Besonders schlimm finde ich, dass dieser Fremdenhass sogar in unserem (schwulen) Freundeskreis grassiert, der es ja eigentlich besser wissen sollte. Hier wollte ich ein Zeichen setzen.

Und zuletzt war ich auch einfach neugierig auf die Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, und wollte mir selbst ein Bild machen. Schließlich bin ich selbst nicht frei von Vorurteilen und wollte diese auf eigene Faust auf die Probe stellen.

Wie genau lässt sich also eure Hilfe für die Flüchtlinge beschreiben?

Zu Beginn der Betreuung haben wir erstmal alle mit warmer Winterbekleidung ausgestattet. Einige Kleidungsstücke haben wir in einer Kleiderkammer für Flüchtlinge besorgt. Die meisten Flüchtlinge sind jedoch sehr klein, so dass es kaum passende Kleidung in ihren Größen gab. Daher haben wir die Jungs zu einem Shopping-Bummel eingeladen und vieles von unserem eigenen Geld gekauft.

Außerdem haben wir sie für Deutschkurse angemeldet, Lebensläufe für Bewerbungen erstellt oder Beratungsgespräche bei der IHK für Jobmöglichkeiten organisiert.

Der Alltag sieht momentan so aus, dass ich – als ehemaliger Lehramtstudent – abends mit den Jungs den Stoff aus dem Deutschunterricht wiederhole. Mein Mann kümmert sich um Organisatorisches, z.B. Fahrräder oder eine Wohnung zu beschaffen.

Zur besseren Integration unternehmen wir mit den Jungs Ausflüge, gehen ins Schwimmbad – und Weihnachten und Silvester hatten wir sogar alle zu uns nach Hause eingeladen. Dort haben wir gemeinsam gebacken und gekocht, anschließend gegessen und später zu syrischer Musik und Helene Fischer (die ich sonst nicht freiwillig hören würde) um den Weihnachtsbaum getanzt.

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Begleitet euch eine Organisation, ein Verein oder gar eine Behörde bei eurer Hilfe? Falls nicht, wäre das ein Wunsch von euch oder doch nicht?

Das Flüchtlingsheim wird von der Stadt betrieben, diese ist mit der Versorgung der Flüchtlinge jedoch komplett überfordert. Im Grunde wird das Heim von ehrenamtlichen Helfern am Laufen gehalten. Da wir gerne individuell und unabhängig sind, stellt dies jedoch kein Problem für uns dar. Ob Kleidung oder Wohnungen – wir organisieren mittlerweile alles privat.

Mario, während du mir von der Hilfe erzählst, die du zusammen mit deinem Mann für die Flüchtlinge leistest, sprichst du von „Betreuung” der Flüchtlinge. Wählst du diesen Begriff bewusst und falls ja, worin besteht für dich der Unterschied zu dem BegriffHilfe”?

Unter dem Begriff „Hilfe“ verstehe ich die Versorgung mit dem Nötigsten: Kleidung, Nahrungsmittel, Organisatorisches. Unsere Betreuung ist jedoch sehr persönlich und beschränkt sich auf eine relativ kleine Gruppe von Menschen, deren Entwicklung uns sehr am Herzen liegt. Seit knapp zwei Wochen nehmen wir z.B. erfreut zur Kenntnis, dass unsere „Schützlinge“ vermehrt beginnen, ganze Sätze auf Deutsch zu sprechen. So müssen sich Eltern fühlen, deren Kinder zum ersten Mal „Mama“ oder „Papa“ sagen oder die ersten Schritte auf eigenen Beinen laufen 😉

Welche allgemeinen Infos wie z.B. Name, Herkunftsland, Alter, Religionszugehörigkeit oder Sprachen der Jungs habt ihr überhaupt?

Die Namen möchte ich hier natürlich nicht nennen. Wir betreuen ein Zimmer mit neun Bewohnern. Immer häufiger stoßen jedoch auch andere Bewohner des Heims zu unserer Gruppe.

Es handelt sich ausschließlich um alleinstehende Männer im Alter von 19 bis 45. Die meisten sind Mitte 20. Mit Ausnahme eines Irakers und eines Ghanaers stammen alle aus Syrien. Die meisten sind Kurden, einige Araber. In ihren Herkunftsländern wären Sie Feinde, hier in Deutschland wohnen Sie alle gemeinsam friedlich in einem Zimmer und unterstützen sich gegenseitig wie eine Familie.

Es sind Moslems, Jesiden und ein Christ. Insbesondere die Kurden scheinen jedoch nicht besonders religiös zu sein.

Über welche Wege findet die Kommunikation mit den Jungs statt? Verbal und/ oder non-verbal?

Der Ghanaer und ein Syrer sprechen Englisch. Alle anderen Mitglieder unserer Gruppe sprechen Arabisch und Kurdisch. Bei wichtigen Angelegenheiten spreche ich Englisch und einer übersetzt für die anderen. Ansonsten spreche ich ganz bewusst ausschließlich Deutsch, mit vielen Gesten und Zeigen. Das klappt erstaunlich gut. Zudem gehen alle 4 Tage pro Woche in die Sprachschule und fangen nun nach wenigen Wochen auch an, erste Sätze auf Deutsch zu sprechen. Und im Notfall nutzen wir eine Übersetzungs-App. Im Alltag wird diese jedoch kaum benötigt.

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Welche positiven und/ oder negativen Veränderungen ergeben sich durch eure Betreuung in eurem eigenen Alltag? Welche neuen Erfahrungen und Schlüsselmomente erlebt ihr für euch selbst?

Negative Veränderungen haben sich bisher überhaupt nicht ergeben. Wenn ich dagegen sehe, dass alles, was diese Jungs besitzen, in einen Rucksack passt, lösen sich meine Luxussorgen meist sehr schnell wieder in Luft auf. Vor allem wird mir immer wieder bewusst, wie gut es uns hier in Deutschland geht – und trotzdem sind die meisten Deutschen nur am Jammern und fürchten den Untergang der Welt.

Außerdem wird mir durch die extreme (Gast-) Freundlichkeit und Dankbarkeit der Flüchtlinge jeden Tag vor Augen geführt, wie unfreundlich die Menschen in Deutschland sind (das geht mir übrigens auch schon so, wenn ich in anderen europäischen Ländern zu Gast bin). Jede Tür wird mir aufgehalten, der Stuhl am Tisch für mich zurückgeschoben und sobald ich sitze, steht auch schon eine Tasse mit dampfendem Tee vor mir. Im Gegenzug muss ich ihnen z.B. neue Kleidung förmlich aufdrängen, da sie aus lauter Bescheidenheit niemals freiwillig ein Geschenk annehmen würden, obwohl ihnen die löchrigen Schuhe nach dem langen Weg fast von den Füßen fallen.

Welche möglichen allgemeinen Konflikte im gegenseitigen Kontakt entstanden bzw. sind vorstellbar? Wie lässt sich die Atmosphäre während der Betreuung der Jungs beschreiben?

Konflikte gab es bisher überhaupt nicht. Zu Beginn habe ich versucht, den Kontakt auf professioneller Distanz zu halten, ähnlich einer Lehrer-Schüler-Beziehung. Der Versuch ist aber schon nach wenigen Tagen gescheitert: Wir wurden von Freundlichkeit und Dankbarkeit nur so überschüttet. Mittlerweile ist es eine sehr familiäre Atmosphäre: Die Jungs bezeichnen unsere Gruppe als „eayila“ (arabisches Wort für „Familie“) und nennen uns scherzhaft „Papas“. Kurz gesagt: Sie sind uns innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen.

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Wie empfindet ihr das Aufeinandertreffen von vermutlich unterschiedlichen kulturellen Werten? Kommt es überhaupt dazu und wenn ja, auf welche Weise (Sprache, Mimik, Gestik, Stimmlage,…) ?

Wie ich bereits oben sagte: Bisher ist es zu keinem einzigen Konflikt gekommen. Sämtliche Vorurteile und Befürchtungen, die ich vor der Betreuung hatte, haben sich wirklich durchgehend in Luft aufgelöst: Sie schütteln Frauen die Hand, lassen vor Arzthelferinnen und Krankenschwestern die Hüllen fallen und sich untersuchen, singen auf Weihnachtsfeiern christliche Lieder, mögen Hunde und trinken (bis auf eine Ausnahme) sogar Alkohol.

Einzig im Bereich Sexualität sind doch deutliche Unterschiede erkennbar, z.B. beim Anblick von barbusigen Frauen in Zeitschriften (z.B. im „Stern“ im Wartezimmer einer Arztpraxis) oder leicht bekleideten Schaufensterpuppen in BH und Strapse: Da wird dann schnell verschämt weggeschaut, um nicht ertappt zu werden, oder rot anzulaufen. Den Anblick der Bikini-Mädchen im Schwimmbad haben sie aber unbeschadet überstanden.

Ich könnte mir vorstellen, dass euer Engagement als Paar etwas Neues für die Flüchtlinge ist. Welches Bauchgefühl habt ihr hierbei? Und inwiefern seid ihr als Paar überhaupt präsent bzw. erkennbar?

Das ist natürlich ein Punkt, der mir vor Beginn der Betreuung viel Kopfzerbrechen bereitet hat. Zu Beginn habe ich mich der Gruppe allein vorgestellt. Doch die Atmosphäre war vom ersten Tag an so herzlich, dass ich bereits nach zwei Wochen meinen Mann mit ins Flüchtlingsheim genommen habe. Dort habe ich ihn neutral als meinen Freund („my friend“) vorgestellt. Das mache ich übrigens mit neuen Bekanntschaften immer so. Ich muss nicht jedem Menschen gleich bei der ersten oder zweiten Begegnung verraten, dass ich schwul bin.

Einmal pro Woche bringen wir die Jungs mit unseren Autos zum Sport. Ziemlich schnell haben sie natürlich mitbekommen, dass ich manchmal auch das Auto meines Mannes fahre. Dann habe ich erklärt, dass wir zusammenleben und es „unsere Autos“ sind, was ohne nachzufragen abgenickt wurde. Zu Weihnachten und Silvester waren Sie dann zum ersten Mal in unserem Haus. Da kam die Frage, ob wir hier allein oder mit Frauen leben. So haben wir erklärt, dass nur wir zwei Männer in dem Haus leben („like a married couple“). Die Antwort wurde respektiert und seitdem wurde nie wieder gefragt, ob wir verheiratet wären und Kinder hätten (was zu Beginn sehr häufig passierte). Stattdessen richten Sie nun meinem Mann täglich Grüße aus und erkunden sich nach seinem Wohlbefinden (,da er in Festanstellung arbeitet, verbringe ich die meiste Zeit mit den Jungs).

Ich frage mich, weshalb eure Ehe für die Hilfe überhaupt relevant sein sollte. Macht es hinsichtlich der Hilfe einen Unterschied, ob man als Mann einen Mann oder eine Frau liebt? Ganz zu schweigen davon, dass das niemanden etwas angeht. Schließlich erzählen andere Menschen auch nicht ungefragt, dass sie heterosexuell ist. 

Das sehe ich genauso. Hier gibt es interessanter Weise nur Meinungsverschiedenheiten mit deutschen Freunden – egal ob Homos und Heteros. Diese sind zum Teil der Meinung, wir müssten den Flüchtlingen unbedingt sagen, dass wir schwul sind. Allerdings finde ich, dass das unsere Privatsache ist. Eine Lehrerin muss Ihren Schülern auch nicht verraten, dass sie und ihr Ehemann begeisterte Swinger sind. Und wenn ich neue Bekannte oder Geschäftspartner treffe, stelle ich mich auch nicht mit den Worten „Hallo, ich bin Mario und schwul“ vor. Doch wenn mich jemand danach fragt, antworte ich natürlich wahrheitsgemäß. Aber ich binde es auch nicht jedem auf die Nase. Genauso handhaben wir es mit den Flüchtlingen: Sie wissen, dass wir wie ein Ehepaar zusammenleben und nennen uns trotzdem noch „Papa“ – was will man mehr? Im Übrigen mischen wir uns auch nicht in Ihre Beziehungsangelegenheiten. Und ehrlich gesagt finde ich diesen respektvollen Umgang auch sehr angenehm.

The Different Ways People Like to have Sex

Different people enjoy sex differently. Some enjoy being the Top, others Bottom, while there are those who enjoy being both. But this post is not about tops, bottoms or versatile. This post is also not about the various positions one may enjoy having sex in. Rather, this post is more about the idiosyncrasies of people (and mind you, I am not talking about fetish here) during sex.

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There are two kinds of people when it comes to having sex – those who keep the lights on, and those who prefer to do it in the dark. I belong to the first category, and I have often failed to understand why someone would want to have sex with lights turned off. In a pitch dark room, you can barely admire the naked body of the other, you can barely see the beast that will be awakened by your actions, and the worst of all, when any of you gets down to fuck, for the first few minutes, you are mostly trying to figure out where to put your cock. In such situations, we often come to a compromise where we have a dim light source in the form of a torchlight, or a the light from a computer screen. Some of my partners wanted to switch off the light because it somehow assured them that no one would be able to catch/see them having sex, although if anything, it would have made the neighbours only more suspicious.

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There are also the clothed and the naked men. Whereas most of us, while having sex are stark naked without even a single piece of cloth on our body, there are those who would not shed their clothes fully. The clothed variety is of different kind – some would just roll up their shirt and roll down their pants, but never taking them off fully. Others while taking off their shirt, prefer to hold on to their vest as some kind of protection.

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Then there are the kissers and the non-kissers. I am not sure if this category exists outside of South Asia or countries with a lot of homophobia. Many gay/bi men at least in India will not kiss. Their lips are a sacred place that remains out of reach. At least some of the bisexual men are clear that only a girl gets to kiss their lips. For some gay men too, the concept of kissing a man is too alien and probably that is the reason they cannot imagine doing the same. Internalised homophobia apart, one cannot rule out this aversion to kissing to the fact that in India at least, anything touched by someone’s mouth/saliva becomes the untouchable. A part of this concept probably pre-dates to a period of untouchability that was widely practiced in the country, and since then, we have been unable to shake it off completely. Needless to say, such men will not give you a blow job.

I am sure you would have encountered at least one among this list, and probably there would be more additions to it. May be you could tell the other kinds that I have missed.

Silvesterbräuche in Europa

Dank seiner zentralen Lage in Europa kann man von Deutschland aus viele andere Länder und Kulturen bereits nach einer kurzen Autofahrt kennenlernen. Besonders über Silvester zieht es jedes Jahr viele Deutsche in den Kurzurlaub in eines der schönen Nachbarländer. Doch auch wenn uns häufig nur wenige Kilometer von unseren europäischen Nachbarn trennen, gibt es häufig nicht nur große sprachliche Unterschiede: Wer über Silvester in ein anderes Land reist, sollte sich vor der Anreise unbedingt über die lokalen Silvesterbräuche informieren.

Niederlande: Silvester ohne Böller

Mein Mann und ich wohnen nur etwa 1,5 Autostunden von der deutsch-niederländischen Grenze entfernt. Daher fahren wir am Wochenende gerne und häufig zum Shoppen nach Enschede: Die Stadt direkt hinter der Grenze lockt samstags mit einem tollen Wochenmarkt, vielen Geschäften, Restaurants und Cafés – sowie einer der schönsten Gaysaunen weltweit. So entschlossen wir uns an einem Silvesterabend vor einigen Jahren spontan, den Jahreswechsel in den Niederlanden zu verbringen.

Wir starteten den Abend ganz entspannt mit Saunieren, Relaxen und einem leckeren Abendessen in der ‘t Bölke-Gaysauna. Gegen 23:30 Uhr machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Enschede: Da hier an normalen Samstagen der Bär steppt und die zahlreichen Cafés am Marktplatz voller Einheimischer und Touristen sind, erwarteten wir hier zu Silvester eine Riesenparty. Doch da hatten wir uns getäuscht: Zum Jahreswechsel um 0:00 Uhr waren wir die einzigen Menschen, die zu Silvester in Enschede auf der Straße waren! Erst später erfuhren wir, dass viele niederländische Städte bestimmten Zonen das Knallen von Böllern und Feuerwerk an Silvester verboten haben. Der Grund für diese Maßnahme waren Zehntausende von Beschwerden und zahlreiche Unfälle in den vergangenen Jahren. Trauriger Höhepunkt war die Explosion einer Feuerwerksfabrik in Enschede am 13. Mai 2000, bei welcher 23 Menschen starben und 947 Personen verletzt wurden. Wer Silvester ohne Böller und Feuerwerkt genießen möchte, ist somit in den Niederlanden genau richtig. Unser westliches Nachbarland ist somit auch das richtige Reiseziel für einen Kurzurlaub über Silvester mit Hund.

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Vitaminreicher Jahreswechsel in Spanien

Auch in Spanien, wo traditionell viele Gays ihren Silvesterurlaub u.a. auf Gran Canaria verbringen, fällt das Feuerwerk deutlich dezenter aus, als in Deutschland. Dafür gestalten die Spanier den Jahreswechsel umso gesünder: Hier ist es Tradition, zu jedem der zwölf Glockenschläge in der Silvesternacht eine Weintraube zu essen. Die Weintrauben werden an speziellen Ständen und in den Supermärkten als Glückstrauben frisch verkauft. Nachdem alle Trauben gegessen wurden, wird ein goldener Ring in das Sektglas geworfen, welche den Trinkenden Glück in der Liebe bescheren soll.

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Vorsicht: Fliegende Gegenstände in Italien und Portugal

Wer Silvester in Italien verbringt, sollte im Freien aufpassen, dass ihm nichts auf den Kopf fällt: Denn die Italiener werfen am letzten Tag des Jahres ihre Sünden und Sorgen in Form von Porzellan und Kleidungsstücken aus dem Fenster! Die Wünsche für das neue Jahr werden auf einem Zettel notiert und anschließend in einem Feuer verbrannt. Singles sollten sich über Silvester in Italien unbedingt rote Kleidung anziehen: Dies erhöht angeblich die Chancen, im neuen Jahr von Amors Pfeil getroffen zu werden.

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Auch in Portugal ist zu Silvester Vorsicht geboten: Ähnlich wie die Italiener, schmeißen die Portugiesen zum Jahreswechsel ihr Geschirr aus dem Fenster. Zur akustischen Unterstützung wird dazu noch gerne mit Kochtöpfen Lärm gemacht. Anders als in Italien sollte man in Portugal jedoch nicht Rot, sondern Blau tragen, um im neuen Jahr das (Liebes-) Glück anzuziehen.

Äpfel und Linsen in Tschechien

Auch die tschechische Hauptstadt Prag ist von Deutschland aus schnell und bequem zu erreichen. Dank ihrer umtriebigen Homo-Szene mit vielen schwulen Bars, Kneipen und Saunen ist Prag und somit das perfekte Ziel für einen Silvester-Kurzurlaub. Genau wie in Deutschland ist in Tschechien zu Silvester das Bleigießen populär. Typisch tschechisch ist aber vor allem das sogenannte Apfelorakel: Dazu wird ein Apfel halbiert und am Kerngehäuse das Schicksal abgelesen. Bilden die Kerne ein Kreuz, droht im neuen Jahr leider Unheil. Sind die Apfelkerne in Sternform ausgerichtet, verheißt das neue Jahr dagegen ein besonders glückliches zu werden! Doch ganz egal, wie das Apfelorakel ausgeht: Der Schaumwein fließt zu Silvester in Tschechien auf jeden Fall in Strömen. Dazu werden belegte kleine Baguettestücke namens „chlebicky“ gereicht. Denn zu Silvester in Tschechien darf kein Fleisch eines Tieres in der Pfanne landen, das einst Beine hatte – denn sonst könnte das Glück davon laufen. Selbiges gilt übrigens auch für Fisch, denn das Glück kann bekanntlich auch schwimmen. Stattdessen essen die Tschechen zu Silvester lieber Linsen, welche ein Symbol für Reichtum darstellen.

Gegen Mitternacht strömen Tausende Menschen in das Prager Stadtzentrum, welches zum Neujahrsfeuerwerk einem Hexenkessel gleicht.

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Glimpses of Pride March from India

Two Indian cities held gay pride marched recently- Bengaluru on Nov 29th and Delhi on Dec 2nd. Both these cities have been holding pride marches since 2008. With a right wing government ruling India currently, and the shrinking space for free expression, pride march in both these cities extended support for other minorities and causes as well, demanding a society where everyone is able to freely express themselves. Homosexual acts remain criminalised in India under Section 377 of the Indian Penal Code.

Bengaluru Pride

A participant has his body painted

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A transgender person takes part in the pride marchBangalore Pride 2015 036

Another person dresses up in a traditional attireBangalore Pride 2015 053

A gender queer participantBangalore Pride 2015 020

Delhi Pride

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Foreigners take part in Delhi Pridedelhi_pride_firangs

A poster demanding removal of Section 377no_377_poster

A participant dresses up as a PrinceDSCN5070

Another poster points out that Sec 377 is a British Legacybeefy_poster

A participant in a feather dressrainbow_feathers_delhi

Reisetipps für den Gay-Urlaub auf Fuerteventura

Wer an einen Gay-Urlaub auf den Kanaren denkt, dem kommt vermutlich zuerst Gran Canaria in den Sinn. Mit den Dünen von Maspalomas und dem Shopping- und Unterhaltungszentrum Yumbo Centre zählt die Insel seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Reisezielen für schwule Männer. Doch auch die übrigen Kanareninseln sind eine Reise wert, denn jedes Eiland bietet seine individuellen Vorzüge. Vor allem Wanderfreunde, Naturliebhaber und Wassersportler kommen auf den Kanaren auf ihre Kosten. Doch natürlich gibt es nicht auf allen Kanareninseln eine solch große und abwechslungsreiche Gay-Szene wie auf Gran Canaria. Allen Urlaubern, die während der schönsten Zeit des Jahres trotzdem nicht auf eine queere Infrastruktur verzichten möchten, empfehlen wir in unserem heutigen Blogartikel einen Gay-Urlaub auf Fuerteventura.

Fuerteventura wird gerne als der „Strand der Kanaren“ bezeichnet. Während Gran Canaria und Teneriffa für Ihre imposanten Berglandschaften bekannt sind, La Palma aufgrund ihrer üppigen Vegetation als die „Grüne Insel“ gilt oder Lanzarote vom Vulkanismus geprägt ist, beeindruckt Fuerteventura durch endlose, häufig bis zu mehrere Hundert Meter breite Strände mit türkisfarbenem Wasser. Ein wahres Paradies für Strandurlauber, die einen erholsamen Badeurlaub mit Karibikflair genießen möchten. Was viele Gäste jedoch nicht wissen: In der Stadt Corralejo im Norden von Fuerteventura hat sich in der vergangenen Jahren eine kleine, aber äußerst lebendige Schwulenszene gebildet.

KM22 – Gaysauna auf Fuerteventura

KM22 Gaysauna auf Fuerteventura in Corralejo
KM22 Gaysauna auf Fuerteventura in Corralejo

Eine der beliebtesten Anlaufstellen für schwule Fuerteventura-Urlauber ist die Gay-Sauna KM22 – die erste und einzige Schwulensauna auf der Insel. Die Gaysauna ist sehr sauber und bietet ihren Gästen einen großen Whirlpool, eine Trockensauna, einen Darkroom, einen Sling-Raum, viele verschiedene Kabinen (teilweise mit Glory Holes) zum Spaß haben, Duschen, Sitzgelegenheiten zum Relaxen und Plaudern sowie eine Bar, an der leckere und preiswerte Drinks ausgeschenkt werden.

Adresse:
Av. Grandes Playas, 52
Corralejo
Fuerteventura

Lobos Paradise

Zur Gaysauna KM22 gehört auch die Café Bar & Lounge Lobos Paradise. Die Cocktail-Bar befindet sich im selben Gebäude wie die Sauna (welche jedoch einen separaten, diskreten Eingang besitzt) und bietet neben modernem, stylischem Ambiente auch eine große Terrasse, auf welcher man kühle Drinks genießen und chilliger Musik lauschen kann.

Adresse:
Av. Grandes Playas, 52
Corralejo
Fuerteventura

Spectrum Disco Bar

Gay Disco & Bar auf Fuerteventura
Gay Disco & Bar auf Fuerteventura

Zum Tanzen und Feiern ist die Spectrum Disco Bar bei schwulen und lesbischen Fuerteventura-Urlaubern sehr beliebt. Das Spectrum befindet sich mitten auf der Touristenmeile von Corralejo und zieht mit DJs, einer großen Tanzfläche und lauter Dance-Musik eine bunte Mischung aus feierwütigen Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Heteros an. Das Publikum setzt sich aus Touristen und Einheimischen gleichermaßen zusammen. Auf der schönen Terrasse lässt sich die kanarische Nacht mit einem leckeren Cocktail in der Hand besonders gut genießen. Wie in Spanien üblich, geht die Party im Spektrum jedoch erst weit nach Mitternacht so richtig los.

Adresse:
Calle Nuestra Señora del Carmen, 62
CC Zoco
Corralejo
Fuerteventura

Cruising Areas auf Fuerteventura

KM22 Cruising area auf Fuerteventura
KM22 Cruising area auf Fuerteventura

Cruising gehört für viele schwule Männer zu einem Strandurlaub dazu. FKK und Nacktbaden sind auf Fuerteventua an vielen Stränden möglich – dank der hervorragenden klimatischen Bedingungen sogar das ganze Jahr über! In Corralejo gibt es gleich zwei Strandabschnitte, die zum Cruisen einladen.

Die wohl bekannteste Cruising Area auf Fuerteventura befindet sich am Ende der Playa del Burro. Die Inselstraße FV-1 führt hier mitten durch die herrliche Dünenlandschaft. Am Kilometer 22 (daher auch der Name der Gaysauna!) parkt Ihr Euren Mietwagen oder das Leihfahrrad – denn zu Fuß dürfte der Weg etwas zu weit sein. Von hier aus könnt Ihr schon die mit Gras und Büschen bewachsenen Sandhügel in den Dünen sehen. Und wer nach dem Cruising eine Abkühlung braucht, stürzt sich an diesem traumhaften Strandabschnitt in das verführerisch türkisfarbene Meer!

Einige Kilometer weiter, ebenfalls an der FV-1, direkt am Ortseingang von Corralejo – und somit auch bequem zu Fuß zu erreichen – befindet sich eine weitere Cruising Area auf Fuerteventura. Der Strandabschnitt ist hier zwar nicht ganz so schön wie am KM22 – doch in den aus Vulkangestein aufgebauten Steinringen warten willige Männer auf Gesellschaft. Außerdem kann man(n) von hier aus den herrlichen Ausblick auf die kleine Isla de Lobos sowie auf Lanzarote genießen!

Fazit

Fuerteventura ist auch für schwule Männer eine Reise wert. Besonders wenn man im Urlaub Ruhe zur Erholung sucht, ist die Kanareninsel die perfekte Alternative zu der vom Massentourismus geprägten Schwesterinsel Gran Canaria. Egal, ob Du Sex oder Freundschaft suchst: Die schönen Cruising-Strände und die kleine Gay-Szene in Corralejo bieten mit internationalem Publikum gute Chancen, neue Kontakte zu knüpfen.

Internet and the Gay Rights Movement

Internet has been a boon to mankind in many ways. Its effects on the lives of humans have been, in some cases, revolutionary. It has not only connected the world and brought all information on our fingertips, but it has also been a refuge for many to find like-minded people. This has specially been true for movements and communities which have traditionally been shunned by the larger society.

For the LGBT community, the internet has certainly been a boon in many ways. The pre-internet days, for the LGBT community, meant cruising in parks, bars, toilets, or other joints to meet like-minded people. But this also meant that they could be easy targets for homophobic violence by police or others. There was little safety in meeting the way they did, and many indeed had horrible experiences as well. The best example of it remains the Stonewall Inn, a bar popular among the gay and trans community, but also targeted by the police regularly.

The internet suddenly provided the safe space that people craved for. There was now no need to go anywhere to meet or find other gay/bi/lesbian/trans individuals. There were a number of sites you could just log in and start a conversation with people. You could be in the privacy and safety of your room, and still ‘feel’ connected. What you chose to reveal, depended entirely on your comfort level. There was no fear of being ‘outed’ or being seen visiting a gay bar/club. A young gay kid could gather all the information and (virtual) support needed to come to terms with his/her sexuality.

The early days of internet had yahoo chat rooms and email lists. These also acted as forums for discussions of various kinds, on matters related to LGBT community. But soon, as the internet matured, there were “gay dating sites”. What these sites eventually turned out to be were hook-up sites. Conversations mostly began with “Hi”, followed by “ASL”. Attempts to connect with the person were restricted mostly to knowing the preferences on bed. The sudden access to a large pool of men also meant one was always looking to meet more men. The advent of mobile applications like Grindr have brought about further changes. A simple ‘Hi’ can be greeted by instant blocking. Everything increasingly became more self-centered.

sex positionOn the other hand, for queer organisations, reaching out to the LGBT population became easier. This is especially true for countries where homosexuality is still either criminalised, illegal, or is socially frowned upon, and most people prefer the privacy of the internet. In such countries, internet becomes the primary tool for dispensing information related to LGBT events (parties, film festival, pride march) to a larger queer audience. The advent of social networking sites like Facebook and their widespread use has further helped to mobilise the queer community, hold discussions on various topics, things that the gay dating sites lack. Features like “secret group” have ensured that people can be part of such groups and discussions without others in their network being aware of it, and that only trusted contacts get added to such groups.

Despite all this, what is also true is that the internet has stripped  people of the warmth and closeness, and to some extent, the feeling of a close-knit community. The bars and other spots in the pre-internet days were not just cruising spots, but also a place where “real” relationships and bondings happened. You cared about these people, because you knew them somehow, or would have seen them hanging out at the same place. This also gave a greater sense of community to people. This is also a reason why a police “raid” at Stonewall soon turned into a riot. Is such a Stonewall possible today?

gay hugThose who have experienced the pre-internet days rue about the lack of warmth in internet conversations now. Some still prefer to visit the old spots. Contrast this with the chats you have on Grindr or any other such service. Probably what we need is to complement our online activities with bonding with people over community events in the real world.

What if Men Could Conceive?

One argument that you often get to hear from opponents of gay rights and homosexuality is, that gay sex can’t lead to progeny, or rather, that reproduction is the ultimate aim of any species, and hence, heterosexuality is the only “natural way”. Without reproducing, they say, humans will go extinct and hence homosexuality will doom the human species.

But what if men could also conceive? Would that make homosexuality “natural”? Can that be a reality or will it always be science fiction? Hindu mythology is full of stories where men gave birth, but under special circumstances. Yet, that possibility wasn’t discarded.

Exploring such a possibility is the movie Paternity Leave, where one of the men in a gay relationship becomes pregnant. The movie explores the changes that a person undergoes during pregnancy – both hormonal, emotional and physical, and presents before the viewer a possibility that many still dream of.

But these dreams may come true sometime in the future, with advancements of science. A man giving birth is not just anymore restricted to mythology or movies. Thomas Beatie, a trans man who underwent surgery in 2002, became the first man to give birth to a baby in 2007. He has been impregnated thrice. This was made possible because Beatie had retained his womb while undergoing sex reassignment surgery.

Pregnant Man

If pregnancy in Thomas Beatie was made possible because he had the womb, it might not be necessary in the future. Recent research has shown the possibility that same-sex couples could become parents, without the need of a donor egg. Researchers have been able to make sperm cells and egg cells from stem cells.

Science has come a long way. What was a miracle yesterday, is a reality today. While gay men becoming pregnant might not happen so soon, the possibility of it in near future can not be ruled out either. The question is, if you have the chance, would you become pregnant?

4 Upcoming LGBT Movies You Must Watch

Not very long ago, Hollywood was shy to touch upon LGBT themed movies. They were considered too risky, something that might not get a mass market. And so, you would have movies on LGBT theme come out once a year, or sometime not even that. You could count them on your fingers. But as LGBT rights are progressing, so is Hollywood, and the count of LGBT themed movies coming out each year is steadily increasing.

This year has already seen the release of The Intimation Game, that was based on Alan Turing, the gay hero of World War 2 who saved the world by cracking Nazi codes. But there are many more coming up.

Stonewall

Stonewall Movie

Stonewall (as the name suggests) is a movie based upon the Stonewall Riots that happened in 1969. The description on Youtube reads: “STONEWALL is a drama about a fictional young man caught up during the 1969 Stonewall Riots.” However, the movie already finds itself mired in controversy for eliminating the role of trans-individuals who played an important role in the riots and also for the “white-washing” of the gay rights movement. Many people have since given out a call to boycott the movie completely. The movie releases this Septemeber.

Freeheld

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Freeheld stars Ellen Page and Julianne More, and releases in October. The movie is based on the real life story of Laurel Hester, a police officer in Ocean County, New Jersey, who was diagnosed with Lung Cancer. The story revolves around the fight of Laurel Hester to have her partner receive the pension benefits after her death.

The Danish Girl

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The Danish Girl too is inspired by a real life story and is in fact based upon a book by the same name by David Ebershoff. The movie tells the story of  Lili Elbe, the first person to undergo sex change operation  and stars Oscar winning actor Eddie Redmayne. Directed by Tom Hooper, it is being seen as a strong Oscar contender already. What’s more, it even received a 10-minute standing ovation at Venice Film Festival. The movie is expected to release on Nov 27th this year.

Aligarh

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This one in the list is from India. It is not often that Bollywood makes a movie on a gay person’s life. But award winning director Hansal Mehta has done just that, and the movie is already traveling the Film Festival circuit and has been selected for the BFI London Film Festival as well as the Busan Film Festival. Like the previous three, this one too is based on the real life (tragic) story of an Indian professor of Aligarh Muslim University -Dr. Siras. In the year 2010, he was suspended from the University after being filmed through spy cameras having sex with another man inside his room. Two months later, he was found dead in his room.

Gay Rights Across the World – Advancements and Backlashes

The world is going through an interesting phase when it comes to gay rights. While there are advancements happening on LGBT rights at all fronts, the pace is certainly vastly different at different parts of the world. In fact, in some places, the situation of LGBT people is in fact worsening. But before going any further, it would be prudent to have a look at some of the major developments in the last few months.

The biggest news that dominated the world was of course the US Supreme Court’s judgement that made same-sex marriages legal across the country. It was a huge win for the proponents of marriage equality, whose effects were sure to reverberate across the world. Despite being a world leader, LGBT rights have somewhat lagged in USA when compared to a few other nations of the world. Though same-sex marriages were legal in a few states within USA, others had brought in laws to specifically ban such marriages. The fight over the right to marry reached the courts, and finally on 26th of June the US Supreme court settled the matter once and for all. It is interesting how history tends to repeat itself. On the same day (26th June), had occurred what is now known as Stonewall Riots, which signifies the spirit to fight back for justice and rights.

But just days after such a big win, gay rights rally in Istanbul, Turkey was attacked by police. It may be noted that Turkey is the only muslim country to have a LGBT pride march, and the march has seen participation in thousands over the years. However, things haven’t been going smoothly for LGBT people in the country since the new conservative President Recep Tayyip Erdoğan has taken over. It was shocking for participants to find themselves attacked with water canons by the police. On the otherhand, ISIS continues to horrify the world with its abuse and violence, and there have been shocking images of people the group suspected of being homosexual, being thrown off the buildings.

A participant in the Gay Pride event in support of Lesbian, Gay, Bisexual and Transsexual (LGBT) rights reacts as others flee after Turkish police use a water canon to disperse them in Istanbul, Turkey, Sunday, June 28, 2015. Turkish police have used water cannons and tear gas to clear gay pride demonstrators from Istanbul's central square. Between 100 and 200 protestors were chased away from Taksim Square on Sunday after a police vehicle fired several jets of water to disperse the crowd. It wasn't immediately clear why the police intervened to push the peaceful if noisy protest away from the area. (AP Photo/Emrah Gurel)
A participant in the Gay Pride event in support of Lesbian, Gay, Bisexual and Transsexual (LGBT) rights reacts as others flee after Turkish police use a water canon to disperse them in Istanbul, Turkey, Sunday, June 28, 2015. (AP Photo/Emrah Gurel)
A participant at Istanbul resists the use of water canon by Police(Photo: Reuters)
A participant at Istanbul resists the use of water canon by Police(Photo: Reuters)

The US Supreme Court judgement was bound to have repercussions across the world, and in India, newspapers quoted the Law Minister as saying that Section 377 of the Indian Penal Code, which criminalises “sex against the order of nature” and is used as a tool of violence against LGBTs in India, could soon be gone. However, the minister issued a statement within hours of the report being published, claiming that he had been misquoted and there was no such intention of the government. A member of the ruling Bharatiya Janata Party went on to claim that the party considers homosexuality a mental disorder. On the other hand, transgender rights are progressing in India with the Rajya Sabha, the Upper House of the Parliament, unanimously passing an important bill for transgender rights. It now needs to be passed in the Lower House to become a law. More disturbingly, the Government of India also decided to block over 850 porn sites, but had to roll back the ban after backlash from all quarters. The porn ban is only the latest in the series of things the conservative BJP government is banning.

Another European country Ireland, passed an important legislation that ‘allows transgender people to gain legal recognition without seeing a doctor or needing medical treatment’. In another historic ruling, the European Court ruled ‘that not recognising same-sex couples is a breach of their human rights’. On his recent visit to African continent, US President Barack Obama raised the issue of LGBT rights. African countries remain deeply homophobic, and the voicing of concern by President Obama shows the growing importance of LGBT rights in the global discourse.

From a cursory look at these major developments, it is evident that if there are happy advancements, there is a rise in conservative forces in parts of the world too which seek to undo the progress done. In such a scenario it becomes imperative for world leaders and progressive countries maintain diplomatic pressure on other countries and state unambiguously that LGBT rights form a key part of human rights discourse.